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Eduard Bargheer

Hamburg 1901 - Hamburg 1979


Eduard Bargheer erhält 1918 eine Mal- und Zeichenausbildung an der Kunstgewerbeschule Hamburg-Lerchenfeld. 1924 schließt er das Lehrerseminar ab. Anschließend beginnt Eduard Bargheer sein Studium an der Kunstschule Gerda Koppel bei Friedrich Ahlers-Hestermann. Sein erstes Stipendium für eine Italienreise erhält der Maler 1925.
Der frühe Stil Bargheers zeigt zu diesem Zeitpunkt noch eine düstere, tonige Farbskala. In Kolorit und Ausdruck stehen die Werke noch unter dem Einfluss von Edvard Munch, dem frühen van Gogh sowie den flämischen Expressionisten.
Dies wird sich jedoch einige Jahre später ändern. 1929 wird Eduard Bargheer zum Mitglied der Hamburger Sezession berufen. Ein Stipendium der Stadt Hamburg ermöglicht Bargheer 1933 einen längeren Parisaufenthalt mit einem eigenen Atelier südlich von Montparnasse.
Ende des Jahres 1935 besucht Bargheer erstmals die italienische Insel Ischia. Dort lernt Eduard Bargheer in den darauf folgenden Jahren die Maler Werner Gilles und Rudolf Levy kennen. 1935 lernt der Künstler auch Paul Klee kennen, den er ein Jahr später in Bern besucht. Zu einem stilistischen Wandel in Bargheer's Werk führt 1939 die Übersiedlung nach Foro d'Ischia . Die Arbeiten aus dieser Italienzeit zeigen eine deutliche Hinwendung zur Abstraktion und sind von leuchtende Farbigkeit geprägt.
Von 1942 bis 1944 arbeitet der Künstler als Dolmetscher bei der deutschen Kriegsmarine in La Spezia.
1950 reist Eduard Bargheer wieder nach Deutschland. 1953 findet in der Kestner-Gesellschaft Hannover eine erste umfassende Retrospektive statt. An der "documenta" in Kassel nimmt der Künstler 1955 und 1959 teil.
Es folgen Lehraufträge als Gastdozent und Professuren an den Universitäten in Berlin, Hamburg und Rom. Eine große Retrospektive Bargheer's, wird zu seinem 75. Geburtstag 1976 im Hamburger Kunsthaus eröffnet. Die Eduard Bargheer-Stiftung zur Förderung junger Künstler wird ins Leben gerufen.
Bargheer stirbt im Alter von 78 Jahren 1979 in seiner Geburtsstadt Hamburg.


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